von Detlev » Di 11. Mai 2010, 19:05
Öh, jaaaa ... doch gibt es einen kleinen Unterschied zwischen einer Koalition mit den LINKEN und dem Abwerben von LINKEN Mitgliedern um an einen weiteren Sitz im Landtag zu kommen. Anders gesagt: Das wäre dann eine indirekt gekaufte Wahl. Denn eines ist klar: Überläufer machen selten etwas umsonst. Auf die ein oder andere Art und Weise gibt es einen Ausgleich für den Parteiwechsel.
Überdies stellt eine Rot-Grün Regierung unter Zuhilfenahme einer "geworbenen" LINKEN Landtagsstimme eine klare Flucht vor den Folgen der sozialdemokratischen Parteipolitik der Vergangenheit dar. GRÜNE und ein Teil der LINKEN sind Kindsprodukte aus dem Hause der SPD. Bei den GRÜNEN ist das soweit klar. Die LINKE konnte seinerzeit als PDS nur im Westen "angekommen", indem die Sozialisten sich die WASG Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit an Board holte. Die WASG widerum entstand in Folge der starrköpfigen Haltung innerhalb der SPD Partei gegenüber sozial aktiven Mitgliedern. Klaus Ernst, Die LINKE, stammt aus dem Herzen der Sozialdemokratie.
Nein, das würden viele Wähler nicht wirklich akzeptieren. Das ureigenste SPD Problem müssen die Sozialdemokraten lösen. Und sich nicht über Abwerbemethoden aus der politische Verantwortung stehlen.